Gua Gua

Gua Gua Puerto Plata

Nordküste

Gua Guas (Kleinbusse) sind ein beliebtes Beförderungsmittel für den Personen-Nahverkehr. An der Dominikanischen Nordküste fahren sie die Strecke Puerto Plata - Rio San Juan. Tagsüber im 10 Minuten Takt, Nachts viel seltener bis gar nicht mehr. Die "Besatzung" besteht aus 2 Personen, dem Fahrer und dem Cobrador (Kassierer/Schaffner). Innerorts hängt dieser oft nur an der geöffneten Schiebetür, erblickt er einen potentiellen Fahrgast, so klopft er 2-mal an die Karosserie. Schon weis der Fahrer das ein Stopp fällig ist. Der Cobrador kümmert sich auch um die Sitzordnung, denn die 3 Sitzreihen plus Beifahrersitz (10 Sitzplätze) werden schon mal mit 15 bis 20 Fahrgästen besetzt. Fahrpreis pro Kilometer ca. 1 Peso, Touristen zahlen natürlich mehr. Richtpris: Sosua - Cabarete (14 km) 20 Pesos, Sosua - Puerto Plata: 40 Pesos, das hängt aber auch stark vom Verhandlungsgeschick und den Spanischkenntnissen des Gringos ab.
Die Fahrt für den Touristen ist einfach.
Man stellt sich neugierig blickend an die Careterra (Landstrasse). Das nächste GuaGua hält dann von selbst, man sagt dem Cobrador wohin man will und schon gehts weiter. Am gewünschten Ziel angekommen gibt einem der Cobrador Bescheid, man steigt aus und bezahlt den Fahrpreis. Wichtig ist, dass man den Fahrpreis immer passend zur Verfügung hat, Wechselgeld ist nicht gerade die Stärke der Cobradores, insbesondere was Gringos betrift.

Cobrador Gua Gua

Cobrador beim Aufspüren neuer Gäste

Gua Gua

Gua Gua Haltestelle Puerto Plata Lustige Fahrgäste

Haltestelle in Puerto Plata an der Careterra in der Nähe des Hospitals, eine der wenigen festen Haltestellen.

Lustige Fahrgäste




Samaná

Gua Gua Las Terrenas

Auf der Halbinsel Samaná werden Pick-Ups eingesetzt. Hier sitzt man im Freihen. Nur Senioren und Frauen nehmen auf dem Rücksitz Platz. Die Strecke Las Terrenas - El Limon kostet 50 Pesos, von El Limon nach Samaná-Stadt 100 Pesos. Die Fahrt von Las Terrenas nach Sanches wagen nur die Mutigsten, auf der kurvenreichen Strecke durch die Berge passieren oft schwere Unfälle.

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